Zwischen Blieschendorf und Burg geriet am Freitagnachmittag den 10.07.2026 ein Mähdrescher in Brand. Starker Wind und anhaltende Trockenheit trieben die Flammen über das Getreidefeld, das sich innerhalb weniger Minuten zu einem Vollbrand ausweitete.
Durch den brennenden Mähdrescher stieg eine dichte schwarze Rauchsäule auf, die sogar vom Festland aus sichtbar war. Über die Warn-App NINA wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, während der auffrischende Wind die Rauchwolke Richtung Burgstaaken trieb. Ursprünglich waren die Feuerwehren von einem Kleinbrand ausgegangen. „Doch schon auf der Anfahrt zeigte sich die massive Rauchentwicklung“, sagte Einsatzleiter Torsten Steffen von der Feuerweher. Er ließ das Alarmstichwort sofort erhöhen, um zusätzliche Einsatzkräfte zu alarmieren.
Die Wasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor große Probleme: Die nächsten Hydranten lagen mehrere hundert Meter entfernt, weshalb zahlreiche Löschfahrzeuge mit großen Wassertanks nachalarmiert wurden. Doch das Feuer breitete sich weiter rasend schnell aus. Immer wieder fachte der Wind die Flammen neu an und trieb meterhohe Feuerwände auf die Feuerwehrleute zu. Herbeigerufene Landwirte unterstützten die Löscharbeiten mit Traktoren und Grubbern, um dem Brand durch eine Schneise die Nahrung zu entziehen. „Das gelang sehr gut, da fast zeitgleich vier Landwirte eintrafen und uns unterstützt haben“, erklärte Einsatzleiter Torsten Steffen. Dadurch konnte der Brand schließlich eingedämmt und gelöscht werden.

Der Mähdrescher brannte vollständig aus, große Teile des Getreidefeldes wurden ein Opfer der Flammen. Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr waren etwa 10 Hektar betroffen. Zu Spitzenzeiten kämpften etwa 120 Einsatzkräfte gegen den Brand. Die Straße zwischen Blieschendorf und Burg blieb während des Einsatzes voll gesperrt. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe machte die Polizei bislang keine Angaben.
Text und Bilder: Arne Jappe



