Auto überschlägt sich – 64-jährige Fahrerin lebensgefährlich verletzt
Schwerer Unfall in der Gemeinde Bosau am Sonntagmorgen. Die Fahrerin verlor aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen krachte mit voller Wucht gegen einen Baum am Straßenrand. Durch den heftigen Aufprall überschlug sich das Auto, bevor es völlig deformiert auf dem Dach zum Stillstand kam. Die Fahrerin war schwer eingeklemmt und musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Nach der Erstversorgung kam sie mit dem Rettungshubschrauber Christoph 12 in eine Klinik.
Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde im Innenraum des Fahrzeugs eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Hutzfeld und Thürk rückten mit einem Großaufgebot an und mussten unter schwierigen Bedingungen mit hydraulischem Rettungsgerät arbeiten. Das auf dem Dach liegende Fahrzeug erschwerte jede Bewegung, da die Karosserie stark verzogen war. „Die Fahrerin war zwischen Beifahrersitz und Armaturenbrett schwer eingeklemmt“, sagte Gemeindewehrführer Andreas Riemke. Nach der erfolgreichen Befreiung übernahm der Rettungsdienst die Versorgung. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der die 64-jährige Frau in eine Klinik flog. Ihr Zustand bleibt weiterhin äußerst kritisch.

Die Unfallstelle bot ein Bild massiver Zerstörung: Trümmerteile, Glas und Fahrzeugteile lagen über eine große Strecke verteilt. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um gemeinsam mit der Polizei die genaue Unfallursache zu rekonstruieren. Die Ermittler hoffen, anhand der Spurenlage und des deformierten Fahrzeuges den Ablauf des Unfalls präzise nachvollziehen zu können.
Für die Dauer der Rettungsarbeiten, der Spurensicherung und der Gutachtertätigkeit blieb die L176 mehrere Stunden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Ein Abschleppunternehmen barg das völlig zerstörte Auto. Insgesamt waren mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei etwa 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Über die Schadenshöhe konnte die Polizei keine Angaben machen.
Text und Bilder: Arne Jappe



