Heiligenhafen. Ein Mann stürzte am 14.03.2026 aus ungeklärter Ursache zwischen Boot und Steg ins eiskalte Hafenbecken von Heiligenhafen. Das Wasser hatte laut DGzRS nur etwa vier Grad Celsius, wodurch schnell Lebensgefahr bestand. Wie lange der Mann bereits im Wasser war, blieb nach Angaben der Feuerwehr unklar. Ersthelfer und Feuerwehrkräfte zogen ihn gemeinsam aus dem Hafenbecken. Er wurde mit Notarztbegleitung ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand der Mann unter Alkoholeinfluss.
Sturz ins Hafenbecken
Ein Rettungsring treibt im dunklen Wasser, während das Blaulicht der anrückenden Fahrzeuge den Abendhimmel über dem Jachthafen von Heiligenhafen in flackerndes Blau taucht. Auf der Steganlage am Museumshafen herrscht hektische Betriebsamkeit: Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und die Seenotretter der DGzRS eilen zu dem gemeldeten Unglücksort. Auslöser des Einsatzes waren zwei Spaziergänger, die mit ihrem Hund unterwegs waren. Sie bemerkten einen Mann, der zwischen Steg und Boot ins Hafenbecken gestürzt war und sich nicht mehr aus eigener Kraft über Wasser halten konnte. Ohne zu zögern, setzten sie den Notruf ab und hielten den Mann am Ärmel fest, bis professionelle Hilfe eintraf.
Rettung aus lebensbedrohlicher Lage
Die Feuerwehr Heiligenhafen war nur wenige Minuten später vor Ort. Die Einsatzkräfte legten Bandschlingen an, um den Mann zu sichern, während weitere Kräfte die Situation ausleuchteten und den Zugang zum Steg freihielten. Parallel näherte sich ein Rettungsboot der DGzRS, um die Einsatzkräfte vom Wasser aus zu unterstützen und eine zusätzliche Sicherung zu gewährleisten. In enger Zusammenarbeit gelang es Feuerwehr, Ersthelfern und den Seenotrettern schließlich, den Mann aus dem eiskalten Wasser auf den Steg zu ziehen. Die Koordination der vielen Kräfte – rund um die schmale Steganlage, zwischen Booten, Leinen und rutschigen Planken – machte die Rettung zu einer anspruchsvollen Teamleistung.
Mann kommt ins Krankenhaus
Ein Mann wurde kurz nach seiner Rettung aus dem eiskalten Hafenwasser vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Sturz am Jachthafen kam und wie lange der alkoholisierte Mann bereits im Wasser lag, ist weiterhin unklar. Ob Alkohol eine Rolle spielte, ließ sich laut Polizei zunächst nicht bestätigen. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DGzRS und Polizei an der Rettungsaktion beteiligt.

Text und Bilder: Arne Jappe


