Jüngst tagte beim Kreisfeuerwehrverband Ostholstein der Arbeitskreis Feuerwehr-Übungsplatz 2.0. Vor dem Hintergrund, dass der Übungsplatz seit 2009 betrieben wird, hat der Arbeitskreis den Auftrag, die Anforderungen an einen Feuerwehrübungsplatz für die Kreisausbildung beim Kreisfeuerwehrverband Ostholstein zu beleuchten.
Dabei soll ermittelt werden, was gebraucht und was nicht mehr gebraucht wird, was verändert oder was verbessert werden muss. Im Ergebnis soll ein Anforderungsprofil für einen Feuerwehr-Übungsplatz 2.0 erstellt werden und die Umsetzung realisiert werden.
Der Arbeitskreis hat jetzt die Lehrgangsleitungen der Lehrgangssparten eingeladen, die den Feuerwehr-Übungsplatz für den praktischen Teil ihrer Ausbildung nutzen.
Im Mittelpunkt der Überlegungen steht dabei die Erstellung eines Übungshauses. Das Übungshaus soll mehrere Elemente beinhalten, welche für verschiedene Lehrgangsarten genutzt werden können. Die Ideen für einzelne Übungselemente sind zahlreich. Mehrere Einsatzszenarien sollen mit dem Übungshaus realisiert werden, so z.B. Einstieg und Zugang in einen Wohnbereich, Innenangriff (nass), Tiefenrettung, Sicherung in absturzgefährdeten Bereichen oder das Erstellen von Zugangsöffnungen in einem Dachbereich.
Neben dem Übungshaus werden aber auch auf dem Übungsplatz einige Änderungen empfohlen. Hier gilt es vor allem Möglichkeiten einer witterungsunabhängigen Kreisausbildung zu schaffen. Auch müssen Stell- und Unterbringungsmöglichkeiten für einzelne Übungsobjekte und Ausbildungsgeräte neu geplant werden.
Mitarbeiter im Arbeitskreis sind Kreisfachwart Heino Klüß sowie die Vorstandsmitglieder Kai Fischer, Malte Levgrün und Frank Wohlert. Die Koordination des Arbeitskreises hat Kreisgeschäftsführer Dirk Prüß. Die vorgeschlagenen Wünsche und Änderungen sollen jetzt analysiert werden und in die Planung einfließen.
Text und Bild: Dirk Prüß
